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1.Kor.
10,23-24
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Ist das nicht ein
tolles Foto auf der Titelseite dieses Salembriefs? Kinder, die spielen
– genauer, die Sport treiben. Handball. Der, der den Ball
hat, der ist etwas größer als seine Mitspieler. Er
könnte die Kleineren austricksen. Und die Kleinen, wie sollen
sie an den Ball kommen gegen die Großen?
Ach es ist wohl mehr
als nur Sport oder Spiel – es ist Training fürs
Leben. Darf ich Beinchen stellen? Natürlich nicht. Aber
manchmal ist es die Notbremse, die letzte Möglichkeit
– sogar für Spieler einer Nationalmannschaft. Und
dann? Der Schieds-richter hat’s gesehen. Er pfeift ein Foul.
Rote Karte. Und nun ist die eigene Mann-schaft in Unterzahl. So ein
Mist. Mein Foul hat unsere Mannschaft den Sieg gekostet.
Also: Denkt dabei nicht nur an euch selbst, sondern an die anderen.
Ich denke auch an Spieler, die vor einem Turnier so heftig gefoult
wurden, dass sie ihrer Mannschaft für das ganze Turnier nicht
zur Verfügung standen – Michael Ballack war einer
von ihnen.
Und dann: Gilt das
alles nur im Sport? Nein, es gilt überall dort, wo Geld
verdient wird; überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.
Im Grunde müssen wir uns diese Frage täglich neu
stellen: was ist erlaubt? Was ist nützlich? Was ist fair? Wo
lebe ich auf Kosten anderer? Wo macht mein Lebensstil anderen das Leben
schwer? Im Kleinen wie im Großen.
Wo wir uns solchen Fragen stellen, da fördert das das
Miteinander. Mehr noch, es fördert die Gemeinschaft. Eine
Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützen kann. Das
Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das gilt auch für
Lebensgemeinschaften. Für Kirchengemeinden, für
Altenheime, für Diakonissengemeinschaften. Wir haben es
täglich vor Augen. Und wir üben es täglich.
Denn wir wissen: Gott legt seinen Segen darauf.
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| Ihr
Pastor Manfred Schultzki |